Franziska Breidenbach hat sich als Rechtsanwältin auf Datenschutz- und KI-Recht spezialisiert. Im Bereich der Compliance- und Rechtsberatung sucht sie nun neue Wege mit der «Kanzlei Violett», welche KI-Prozesse nicht nur im Hintergrund verwenden möchte, sondern ein regelrechtes «AI-first»-Business-Modell entwickelt. Sie ist bereit, für smartlegalmarket ein paar Fragen zu beantworten.
Eine Software schlägt das Thema vor, schreibt den Entwurf und hält den Termin ein; der Social-Media-Beitrag erscheint unter dem Namen der Anwältin. Das ist zulässig, lässt aber Pflichten unberührt, die sich nicht mit auslagern lassen. Vier Fragen aus drei Monaten automatisiertem Betrieb: woher das Thema kommt, was ein Nein kostet, gegen wen sich der Text richtet und was ein Ausstieg kostet.
Der Autor erklärt, warum es bei KI in der Anwaltsarbeit nicht um einzelne Tools geht, sondern um Kultur, Adoption und Verantwortung. Sein Fazit: KI ersetzt keine Anwältinnen und Anwälte, verändert aber grundlegend, wie sie arbeiten – Verifikation und persönliche Verantwortung bleiben dabei zentral.
Der Legal-Tech-Markt soll bis 2027 auf rund 50 Mrd. USD wachsen, getrieben von KI als vermeintlichem Gamechanger. Kanzleien investieren fleissig in KI-basierte Softwareprodukte, doch ob sich diese Investitionen finanziell auszahlen, weiss kaum jemand. Denn die versprochenen Effizienzgewinne werden in der Praxis schlicht nicht gemessen. Es folgt ein Blick auf die aktuelle Marktentwicklung der Anbieter und auf die offene Frage, die darüber entscheidet, wer am Ende profitiert.
Die Zukunft juristischer Arbeit sieht mehr Technologie, mehr Daten und mehr hybride Zusammenarbeit vor. Aber: Es wird weniger Manpower benötigt. Eine Prognose aus strategischer Sicht.
Mit einer breit angelegten Studie analysiert der Fachinformationsdienstleister Wolters Kluwer jedes Jahr den Rechtsmarkt und kann so Entwicklungen nachvollziehen und vorhersagbar machen.
2024 stehen Anwaltskanzleien vor einer komplexen und dynamischen Geschäftsumgebung, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen birgt. Eine Expertin für strategische Kanzleientwicklung betrachtet diese kritisch und skizziert Strategien zur Bewältigung dieser Aspekte.
